Kleine Puppen – Große Wirkung
Zum Jean-Paul-Jubiläum:
Bühnenbilder und Marionetten beleben Schaufenster
Im Rahmen des Jean-Paul-Jubiläums 2025, zum 200. Todestag des Dichters, führte das Marionettentheater Operla auf ihrer mobilen Wanderbühne das Stück „Jean Paul – Szenen aus dem Leben eines Dichters“ erneut auf. Die liebevoll gestalteten Bühnenbilder und Figuren beleben nun die Schaufenster in der Maximilianstraße auf Zeit, statt im Keller zu verstauben.
Marionetten des Operlas beleben Schaufenster zum Jean-Paul-Jubiläum
Wer Ende des Jean-Paul Jubiläumsjahr 2025, anlässlich des 200. Todestages, durch die Maximilianstraße schlenderte, wurde von einem ganz besonderen Blickfang überrascht. Drei Bühnenbilder des Marionettentheaters Operla belebten das Schaufenster in der Hausnummer 66.
Ein Zuhause auf Zeit für kleine Puppen:
- In den Schaufenstern werden drei Bühnenbilder und mehrere Figuren aus dem Marionettenspiel „Szenen aus dem Leben des Dichters Jean Paul“ gezeigt.
- Das Stück, in der von Autor Prof. Heinz Tischer verfassten Vorlage, erzählt die zentralen Episoden aus dem Leben und Wirken der Bayreuther Berühmtheit.
- Es hatte bereits 2013 Premiere und wurde im Jubiläumsjahr 2025 anlässlich des 200. Todestages auf der mobilen Wanderbühne des Marionettentheater Operla erneut aufgeführt.
- Die Chance die Bühnenbilder und Marionetten nicht wieder in Kisten zu verstauen, sondern damit ein leerstehendes Schaufenster zu beleben, nutzt das Marionettentheater Operla gern.
- In die drei Schaufenstern wurden liebevoll ausgewählte Szenen eingepasst, so wird unter anderem die Flugreise mit dem Luftschiffer Giannozzo und ein Zusammentreffen mit dem Studenten Sand in der Rollwenzelei gezeigt.
- Unter den Bühnenbildern runden eine Reihe von Zitaten das Gesamtbild ab und geben einen kleinen Einblick in das Schaffen des Dichters.
- Gisela Mösch-Ahner, Gründerin des Operla findet, dass gerade kreative Zwischennutzungen für das Stadtbild wichtig sind und freut sich „wenn Kunst dazu beiträgt, die Innenstadt lebendig zu halten“.
- Kultur- und Wirtschaftsreferentin Eva Christina Bär würde es freuen, wenn mehr Vermieter ungenutzte Schaufenster auf Zeit zur Verfügung stellen, denn „Temporäre Nutzungen wie diese ermöglichen, dass die Innenstadt als Aufenthalts- und Einkaufsstandort für die Gastronomie und Besucherinnen und Besucher gestärkt wird.“
- Die Leerstandsinitiative Stadt-Land-Raum bedankt sich für die Bereitschaft des Vermieters, die Räume für die Installation zu öffnen. Reine Schaufensternutzungen sind meist einfach umzusetzen und für den Fall einer neuen Dauernutzung auch ebenso schnell wieder abgebaut. Wenn gewünscht kann eine einfache Nutzungsvereinbarung beide Seiten absichern.
- Die Umsetzung erfolgte mit Mitteln des Regionalmanagements Region Bayreuth gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.